Um den Störchen den Nestbau zu erleichtern, stellt man ihnen Nisthilfen zur Verfügung.

 


 

 

 

Aktion Storchennest  

      

Seit dem  Jahr 2013, als Martin und Adele ihr Nest auf der Martinskirche in Markoldendorf in 46 m Höhe bauten, überlegen immer mehr Ortschaften in Niedersachsen ein oder mehr Storchennester aufzustellen.  

 

 

Als erstes muss die Nahrungsgrundlage muß gegeben sein. 

 

Hierzu müssen als erstes ein Standort und Sponsoren oder / und freiwillige Helfer gefunden werden.

 

Das Storchennest  wird gern in Eigenarbeit hergestellt. Das gibt der ganzen Aktion die persönliche Note.   

 

Aufgestellt wird das Nest oft in in Verbindung mit einem kleinen Fest der Bürger eines Ortes oder durch Vereine. Ünterstützung gibt es durch viele fleißige Helfer.

 

Mit etwas Glück kann man dann im nächsten Jahr oder auch später Adebar begrüßen und evtl. beobachten, wie Adebar auf den angrenzenden Wiesen dahinschreitet und Nahrung für seine Jungen sucht.


Auch bei der Beringung der Storchenjungen wird oft ein kleines Storchenfest veranstaltet. Für die Jungen Störche könnenNamen vergeben werden und das ganze urkundlich festgehalten werden.

 

Bei der Aktion Storchennest kann jeder Ort, jeder Bürger teilnehmen.  

Ziel ist es, den aus dem Winterquartier rückkehrenden Störchen ein angenehmes Dasein durch geeignete Nisthilfen in unserer Region zu bieten.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Ich hab schon letztes Jahr dafür plädiert und gekämpft, dass in unserem Gebiet mehr Storchenhilfen aufgebaut werden. Das gilt immer mehr auch für andere Gebiete wie den Landkreis Lüneburg, Laatzen etc.


Leider bin ich dafür arg getadelt worden, und mußte mir das Argument "Futterangebot" anhören.


Aber auch dieses Jahr muss ich immer wieder mitansehen, wie Fremdströche nach neuen Nestern suchen und besetzte Hörste angreifen. Soll solches wieder passieren wie oben im Artikel?


Das kann doch keiner Wollen.


Deutschland wird immer mehr zum Storchenland, dieses Jahr 20 % mehr Störche. Trotz des Wegfalls der vielen umgekommenen Storchenküken aufgrund der Witterung dieses Jahr, allein Region Gifhorn um die 35 Kücken, bleibt es ein gutes Jahr und im nächsten Jahr werden noch mehr Störche Deutschland aufsuchen. Darum noch einmal mein Aufruf weitere Nisthilfen aufzustellen.


Ein Storch läßt sich nur da nieder, wo es auch genügend Futter gibt und wem stört schon eine Nisthilfe, die mal nicht belegt ist.


Egal wo, das Futterangebot ist jedes Jahr anders, auch da wo viel davon vorhanden ist, gibt es mal weniger. Das Futterargument lass ich deswegen nicht gelten.


Störche sind sogenannte Nahrungsoportunisten. Das bedeutet, dass sie an keine spezielle Nahrung gebunden sind, sondern sich vielmehr von allem ernähren können, was in reichlicher Zahl vorhanden und leicht zu bekommen ist. Zur Nahrung von Störchen zählen dann auch Lurche, Fische, kleine Säuger wie Mäuse und Maulwürfe und manchmal sogar kleine Vögel wie zum Beispiel Kiebitzkücken. Sind all diese Dinge in ausreichender Zahl vorhanden, suchen sich Störche die Nahrung die am einfachsten zu fangen ist. Wenn sie die Wahl zwischen einem schönen Flachsee mit Fischen und Amphibien und einer Wiese mit Kleinsäugern haben, werden sie bestimmt erst im Flachsee ihr Glück versuchen.  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


Aktualisiert am: 29.06.2018


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