2011

Artenvielfalt in Niedersachsen

Sander: 2010 war ein Rekordjahr für die Weißstörche – erste Rückkehrer gesichtet

Pressemitteilung 22/2011

HANNOVER. In Kürze werden die Weißstörche erneut aus ihren afrikanischen Winterquartieren nach Niedersachsen zurückkehren. Einige sind bereits jetzt gesichtet worden, noch klappern sie allerdings vor Kälte. Auch wegen ihres Rufs als Glücks- und Kinderbringer werden sie von der Bevölkerung alljährlich als Frühlingsboten begrüßt.

Im vergangenen Jahr wurden in Niedersachsen 522 Weißstorch-Paare und 1150 ausgeflogene Jungstörche gezählt. „Das ist der höchste Bestand seit 1972 und ein großer Erfolg für unsere Bemühungen zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Artenvielfalt in Niedersachsen", freute sich Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Freitag. Mitgezählt wurden auch diejenigen Störche, die in der Nähe von Zoologischen Gärten, Vogelparks und Storchenbetreuungs-stationen gebrütet haben, wo sie von ihren zahmen Verwandten angezogen werden.

„Mein Dank für diese positive Entwicklung gilt allen Haus- und Grundstücksbesitzern, die unseren Weißstörchen Brutplätze anbieten, den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich in verschiedene Weise um den Weißstorchenschutz bemühen und allen Landwirten, die den Vögeln im Rahmen des Vertragsnaturschutzes reiche Nahrungsplätze bieten", erklärte Sander. Ebenfalls zu diesem Erfolg beigetragen haben die staatlich anerkannten Storchenbetreuungsstationen in Berne, Leiferde, Osnabrück und Verden, die „unermüdlich dafür sorgen, dass Störche, die durch Erschöpfung, Wettereinflüsse oder den Menschen beeinträchtigt werden, geheilt werden und doch noch nach Afrika abziehen können", fügte Sander hinzu.

Im Jahre 1988 - auf dem Tiefpunkt der Storchenpopulation mit nur noch 247 Brutpaaren - hatte die Landesregierung das niedersächsische Weißstorchenprogramm aufgelegt. Seitdem sind insgesamt 12 Millionen Euro für gezielte Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung der Störche eingesetzt worden. „In der Summe haben alle Anstrengungen dazu geführt, dass unser Weißstorchenbestand heute gesichert scheint", fasste der Umweltminister zusammen.

Niedersachsen ist als Storchenland ganz besonders interessant, weil sich eine so genannte Zugscheide längs durch das Land zieht. Die „Weststörche" ziehen alljährlich über Frankreich, Spanien und die Meerenge von Gibraltar nach Afrika, während die Mehrzahl „Oststörche" gemeinsam mit den Vögeln aus Ost- und Südosteuropa über den Bosporus, Israel und die arabische Halbinsel nach Ost- und Südafrika fliegt. Auf diese Weise unternehmen die Weißstörche alljährlich eine gefahrvolle Reise von mehreren Tausend Kilometern. Während die Vögel in Afrika in den unberührten Savannen überwintern, haben sie sich hier im Land ganz dem Menschen angeschlossen. Sie brüten vorwiegend auf den Dächern von Häusern und ernähren sich fast ausschließlich auf landwirtschaftlichen Kulturflächen. Seit 1988 war ihr Bestand mit leichten Schwankungen ständig bergauf gegangen.



2012

Schwarzstorchpaare vermehren sich  unserer Region 

 

http://www.wolfenbuettelheute.de/region-wolfenbuttel-bruterfolge-bei-scheuem-waldbewohner-mehrere-schwarzstorchpaare-vermehren-sich-in-unserer-region/ 


2013



2014

 

Markoldendorf verzichtet auf Feuerwerk 

http://www.hannover.sat1regional.de/aktuell/article/zu-laut-fuer-die-stoerche-kein-feuerwerk-auf-marktplatz-in-markoldendorf-147826.html?sword_list[]=st%C3%B6rche&no_cache=1  

 

35 tote Storchenküken  in der Region Gifhorn 

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_

goettingen/Adebars-Nachwuchs-vom-Wetter-kalterwischt,storch608.html  

   

Brutplatzmangel: Storch greift Küken an

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Aufgespiesst-Storchenkueken-ueberlebt-Attacke,storch614.html   

 

Ich drück dem kleinen Propper die Daumen aber zurück zum Bericht....

 

Ich hab schon letztes Jahr dafür plädiert und gekämpft, dass in unserem Gebiet mehr Storchenhilfen aufgebaut werden. Das gilt immer mehr auch für andere Gebiete wie den Landkreis Lüneburg, Laatzen etc.

 

Leider bin ich dafür arg getadelt worden, und mußte mir das Argument "Futterangebot" anhören.

 

Aber auch dieses Jahr muss ich immer wieder mitansehen, wie Fremdströche nach neuen Nestern suchen und besetzte Hörste angreifen. Soll solches wieder passieren wie oben im Artikel?

 

Das kann doch keiner Wollen.

 

Deutschland wird immer mehr zum Storchenland, dieses Jahr 20 % mehr Störche. Trotz des Wegfalls der vielen umgekommenen Storchenküken aufgrund der Witterung dieses Jahr, allein Region Gifhorn um die 35 Kücken, bleibt es ein gutes Jahr und im nächsten Jahr werden noch mehr Störche Deutschland aufsuchen. Darum noch einmal mein Aufruf weitere Nisthilfen aufzustellen.

 

Ein Storch läßt sich nur da nieder, wo es auch genügend Futter gibt und wem stört schon eine Nisthilfe, die mal nicht belegt ist.

 

Egal wo, das Futterangebot ist jedes Jahr anders, auch da wo viel davon vorhanden ist, gibt es mal weniger. Das Futterargument lass ich deswegen nicht gelten.

 

 

Störche sind sogenannte Nahrungsoportunisten. Das bedeutet, dass sie an keine spezielle Nahrung gebunden sind, sondern sich vielmehr von allem ernähren können, was in reichlicher Zahl vorhanden und leicht zu bekommen ist. Zur Nahrung von Störchen zählen dann auch Lurche, Fische, kleine Säuger wie Mäuse und Maulwürfe und manchmal sogar kleine Vögel wie zum Beispiel Kiebitzkücken. Sind all diese Dinge in ausreichender Zahl vorhanden, suchen sich Störche die Nahrung die am einfachsten zu fangen ist. Wenn sie die Wahl zwischen einem schönen Flachsee mit Fischen und Amphibien und einer Wiese mit Kleinsäugern haben, werden sie bestimmt erst im Flachsee ihr Glück versuchen.  

 

 

Schwarzstorch bei Markoldendorf, Ellensen, Lüthorst    

Am Rande der Markoldendorfer Liasmulde ist immer häufiger ein Schwarzstorchpärchen zu entdecken.   

 

  

2015

Boffzen 

Seit 1937 gab es im Landkreis Holzminden keine brütenden Störche mehr, Nun sind sie zurück. Auf einem Backstein-Schornstein der Georgshütte haben sie ihre Kinderstube errichtet.


  

 2016

 

 

2017

 

 

 

 

 2018

 

Realer Irrsinn: Storchennest ohne Baugenehmigung  | extra 3 | NDR

 

In Ochsenwerder bei Hamburg gibt es viele Störche. Doch in einem bestimmten Nest darf der Storch laut Bezirksamt Bergedorf nicht wohnen. Denn es ist ein Schwarzbau. Wer erzählt es dem Storch?

https://www.youtube.com/watch?v=jNH12vIhsfE  

 

 

 

 

 

 

 

 

Brutkolonie Weißstorch

 

 

 

 

 

 

 

Brutkolonie Weißstorch

 

 

 

 

 

 

 

Storchenfamilie

 

 

 

 

 

 

 

Brutkolonie Weißstorch

 

 

 

 

 

 

 

Stadtkirche St.Arbogast Haslach 66 m

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 










 


 




















 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 


Aktualisiert am: 29.06.2018


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